Energieeinsparverordnung EnEV 2014

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) ist eine deutsche Verordnung, die am 1. Februar 2002 in Kraft getreten (am 8.12.2004 novelliert, am 1.10.2007, am 1.10.2009 und am 1.5.2014 in der letzten Fassung noch einmal novelliert) und die Wärmeschutzverordnung (WSchV) und die Heizungsanlagenverordnung (HeizAnlV) abgelöst hat.

Die Energieeinsparverordnung definiert Mindeststandards für neue und bestehende Wohngebäude sowie Nicht-Wohngebäude, die zum Zwecke ihrer Nutzung beheizt werden müssen, hinsichtlich der Dämm-Eigenschaften und der Qualität der Anlagentechnik (Heizung, Raumlufttechnik und Warmwasserbereitung).
Die EnEV und die von ihr in Bezug genommenen Normen legen verbindlich (gesetzlich) fest, wie der Primärenergiebedarf, der Endenergiebedarf und der Heizwärmebedarf zu berechnen sind und welche Grenzwerte eingehalten werden müssen.

Mit der EnEV 2002/2007 wurde der Niedrigenergiehaus-Standard bei allen Neubauten zur Regel, bei Altbauten sieht die Verordnung Verpflichtungen zur Modernisiereung mit erhöhten Standards vor. Die Fassung 2014 hatte keine nennenswerten Verschärfungen mit sich gebracht. Zum 1.1.2016 wurde bei den Neubauten eine weitere Verschärfung von 25 % umgesetzt.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau unterstützt die Umsetzung der EnEV mit zinsgünstigen Förderprogrammen. Details unter: www.kfw.de

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